Thurgau

Region Oberthurgau startet Standortstrategie

Region Oberthurgau startet Standortstrategie
Gilbert Piaser, Geschäftsleiter Region Oberthurgau
Lesezeit: 1 Minuten

Der Oberthurgau reagiert auf ein unterdurchschnittlich prognostiziertes Beschäftigungswachstum: Mit Unterstützung von Bund und Kanton startet die Region ein umfassendes Umsetzungsprojekt, um ihre wirtschaftliche Entwicklung gezielt zu stärken und ihre Position im Bodenseeraum nachhaltig auszubauen.

Text: pd/stz.

Der Oberthurgau wird prognostiziert beim Beschäftigungswachstum hinter dem kantonalen Durchschnitt zurückzubleiben. Mit einem vom Kanton Thurgau freigegebenen Projekt der Neuen Regionalpolitik will die Region Oberthurgau diesen Rückstand nun gezielt aufholen und ihre wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig stärken.

Mit dem Projekt werden die in den vergangenen Jahren erarbeiteten Grundlagen zur Standortförderung in die konkrete Umsetzung überführt. Ziel ist es, den Oberthurgau als wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Lebensraum im Bodenseeraum zu positionieren und damit das Wachstum auf das Niveau des Kantons anzuheben.

Das Projekt setzt dabei auf vier zentrale Hebel: die gezielte Verdichtung und Weiterentwicklung bestehender Arbeitszonen, eine stärkere Vernetzung zwischen Politik, Wirtschaft und Hochschulen, eine klarere Positionierung der Wirtschaftsregion sowie den Aufbau effizienter Organisationsstrukturen für die regionale Standortförderung.

Für die Umsetzung stellen Bund und Kanton im Rahmen der Neuen Regionalpolitik während fünf Jahren rund 965'000 Franken zur Verfügung. Die Region Oberthurgau beteiligt sich mit rund 400'000 Franken und übernimmt nach Projektende den langfristigen Betrieb.

Im Fokus stehen konkrete Fortschritte vor Ort: bessere Flächennutzung, mehr Innovation und eine stärkere Positionierung im Wettbewerb um Unternehmen und Fachkräfte.

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