Open Cosmos bläst zur Weltraumoffensive
Text: stz.
Noch vor Ende 2026 ist der nächste Start von ConnectedCosmos-Satelliten vorgesehen. Das Netz in niedriger Erdumlaufbahn richtet sich insbesondere an Regierungen, Institutionen und Unternehmen, die sichere Verbindungen und Kontrolle über ihre Daten benötigen.
Eine zentrale Rolle spielen optische Verbindungen zwischen den Satelliten. Sie sollen grosse Datenmengen direkt im All weiterleiten und die Abhängigkeit von terrestrischen Übertragungswegen reduzieren. Open Cosmos will dabei Satellitenkommunikation und Erdbeobachtung enger miteinander verknüpfen.
Der Liechtensteiner Bezug liegt bei den Frequenzrechten. Das Amt für Kommunikation hat deren vorläufige, an Bedingungen geknüpfte Zuteilung an die Mountain Ridge AG und die vertragliche Weitergabe an ConnectedCosmos Europe und Open Cosmos Europe genehmigt. Die beteiligten Unternehmen müssen die entsprechenden Auflagen erfüllen.
Finanziellen Rückenwind erhielt Open Cosmos im September mit einer Finanzierungsrunde über 300 Millionen Euro. Das Kapital soll unter anderem den Ausbau der Satellitenfertigung und der eigenen Kommunikationsinfrastruktur unterstützen.