OFV auf Rekordkurs – Häuselmann seit 30 Jahren dabei
Text: pd/stz.
Der Fussball in der Ostschweiz gewinnt weiter an Zulauf. Seit der Delegiertenversammlung 2024 ist die Zahl der Lizenzierten von 41’582 auf 44’930 gestiegen. Damit verzeichnet der Ostschweizer Fussballverband so viele aktive Spieler wie noch nie. «Noch nie spielten so viele Menschen in der Ostschweiz Fussball wie heute», sagte Präsident Stephan Häuselmann an der Delegiertenversammlung in Flums.
Besonders ausgeprägt ist das Wachstum im Frauen- und Mädchenfussball: Innerhalb von zwei Jahren kamen 937 Lizenzierte hinzu. Mit inzwischen 6244 Spielerinnen liegt der Bestand knapp 18 Prozent über jenem von 2024.
Der Rekord stellt den Verband und seine Vereine zugleich vor neue Aufgaben. Mehr Spieler benötigen zusätzliche Fussballplätze, mehr Schiedsrichter und genügend freiwillige Helfer, die den Trainings- und Spielbetrieb ermöglichen. Häuselmann brachte die Herausforderung auf den Punkt: «Wachstum ist kein Selbstläufer, es ist Arbeit.»
Die Entwicklung des Verbandes begleitet der Präsident seit drei Jahrzehnten. 1996 wurde Häuselmann als Finanzchef in den Geschäftsführenden Vorstand gewählt. Damals zählte der OFV knapp 24’500 Lizenzierte. Zwölf Jahre später übernahm er das Präsidium, das er mittlerweile seit 18 Jahren innehat. An mehr als 200 Vorstandssitzungen hat er mitgewirkt. Für dieses langjährige Engagement wurde er in Flums besonders gewürdigt.
Eine weitere Würdigung galt Edi Strasser: Die Delegierten ernannten ihn zum Ehrenmitglied des OFV. Seit 1997 arbeitet er im Ressort Strafwesen der Wettspielkommission und setzt sich damit seit fast drei Jahrzehnten für den Verband ein.
Auch der Kreis der Mitgliedsvereine wächst. Neu gehören der FC Stublla United, der FC NextGen United und die LCF Academy zum Ostschweizer Fussballverband. Die nächste Delegiertenversammlung findet 2028 in Rapperswil-Jona statt.