Thurgau

BTS: Petition mit 7'000 Unterschriften in Bern eingereicht

BTS: Petition mit 7'000 Unterschriften in Bern eingereicht
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Die Bodensee-Thurtalstrasse ist für den Thurgau von zentraler gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. Mit der von mehr als 7'000 Personen unterzeichneten und am 9. Mai der Bundeskanzlei in Bern übergebenen Petition «BTS umsetzen – jetzt» sendet der Thurgau ein weiteres klares Signal an Bundesrat und Parlament. Bereits vor zehn Jahren hat die Bevölkerung der Entlastungsstrasse mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Die BTS hat ein umfangreiches Variantenstudium in einem partizipativen Prozess durchlaufen. Die Entlastungsstrasse ist im kantonalen Richtplan verankert. Der Kanton hat das Projekt bis zur Ausführungsreife detailliert geplant und die Bevölkerung stimmte dem Bau der BTS bereits 2012 deutlich zu.

Das sinnvolle Projekt liegt seit 2019 pfannenfertig zur Umsetzung beim Bund. Nationalstrassen sollen dafür sorgen, dass alle Landesteile und Kantone als Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv bleiben und an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes teilhaben können.

Mehr als 7'000 Unterschriften

Gestern übergaben Vertreter des Komitees «BTS umsetzen – jetzt» auf dem Bundesplatz in Bern der Bundeskanzlei 7'107 Unterschriften. Digital unterzeichneten 3'121 Thurgauer die Petition, physisch reichten bis Ende April 3'986 Personen ihre Unterschrift ein. Das Ziel des breit abgestützten Petitionskomitees wurde damit weit übertroffen.

Wie gross der Handlungsbedarf ist, zeigt schon die Tatsache, dass 48 Stunden nach Aufschalten der digitalen Petition Anfang Februar bereits 1'000 Unterschriften registriert wurden. Die Botschaft an Bundesrätin Simonetta Sommaruga und das nationale Parlament ist deutlich: «Die Schweiz braucht starke Zentren und starke Peripherien, der Thurgau braucht die BTS.»

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Gerechte Verteilung gefordert

Der am stärksten wachsende Kanton der Schweiz fordert eine gerechte Berücksichtigung. «Der Thurgau in Prozent zeigt es deutlich: Einwohner 3.3 Prozent, Fläche 2.4 Prozent, Bruttoinlandprodukt 2.4 Prozent, doch zum Ausbau der Bahn- und Strasseninfrastruktur flossen bisher Bundesgelder von gerade einmal 0.9 Prozent», resümiert FDP-Kantonalpräsident Gabriel Macedo, der Anfang Februar die Petition «BTS umsetzen – jetzt» lanciert hatte, zusammen mit allen bürgerlichen Parteien und Thurgauer Wirtschaftsverbänden.

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