Thurgau

Reha-Gruppe positioniert sich neu

Reha-Gruppe positioniert sich neu
Die Vitrea Schweiz AG ist bei der Rehaklinik Zihlschlacht AG domiziliert
Lesezeit: 3 Minuten

Die bisherige Vamed Management und Service Schweiz AG tritt neu unter dem Namen Vitrea Schweiz AG auf. Mit dem Rebranding vollzieht einer der führenden Reha-Anbieter des Landes einen strategischen Schritt hin zu mehr Eigenständigkeit und einer klar positionierten Zukunftsstrategie. Der Hauptsitz in Zihlschlacht bleibt dabei ein zentraler Ankerpunkt im Schweizer Gesundheitswesen.

Text: stz.

Der Namenswechsel ist eng mit den internationalen Entwicklungen der vergangenen Jahre verknüpft. Nachdem der Fresenius-Konzern seine Rehabilitationssparte veräussert hatte, wurde diese von der Investmentgesellschaft PAI Partners übernommen und in eine eigenständige Struktur überführt. In diesem Zuge löste sich die Schweizer Organisation von der bisherigen Marke Vamed und tritt nun unter der neuen Dachmarke Vitrea auf.

Der neue Name ist bewusst gewählt: Vitrea vereint die Begriffe «Vita» für Leben und «Rehabilitation» und steht damit für den Anspruch, Patienten auf dem Weg zurück in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu begleiten. Gleichzeitig soll die Marke eine gemeinsame Identität über Ländergrenzen hinweg schaffen und die Weiterentwicklung moderner Rehabilitationsangebote vorantreiben.

Kontinuität im Angebot, neue Impulse in der Entwicklung

Für Patienten, Zuweiser und Partner ändert sich im Alltag wenig – und genau das ist Teil der Strategie. Die medizinische Qualität, die bestehenden Strukturen sowie die etablierten Behandlungspfade bleiben unverändert bestehen. Zur Vitrea Schweiz AG gehören weiterhin die Rehakliniken Zihlschlacht, Dussnang, Seewis und Tschugg sowie das ambulante Rehazentrum Zürich Seefeld.

Die einzelnen Standorte decken ein breites Spektrum der Rehabilitation ab und ergänzen sich in ihrer Spezialisierung: Während Zihlschlacht insbesondere für neurologische Rehabilitation steht, liegen die Schwerpunkte in Dussnang auf muskuloskelettalen und geriatrischen Behandlungen. Seewis deckt unter anderem kardiologische, psychosomatische und internistisch-onkologische Rehabilitation ab, während Tschugg zusätzlich neurologische Rehabilitation und Epileptologie anbietet. Das ambulante Angebot in Zürich Seefeld komplettiert das Netzwerk.

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Teil eines europäischen Netzwerks

Mit der Neuausrichtung wird die Vitrea Schweiz AG Teil einer internationalen Gruppe, die aus der Zusammenführung der ehemaligen Vamed-Reha-Einrichtungen und der Paracelsus-Rehabilitationskliniken in Deutschland hervorgegangen ist. Die Vitrea-Gruppe betreibt heute über 70 stationäre und ambulante Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und gehört damit zu den grössten Reha-Anbietern Europas.

Diese internationale Einbettung eröffnet neue Möglichkeiten: Therapiekonzepte sollen länderübergreifend weiterentwickelt, Innovationen schneller umgesetzt und Synergien gezielt genutzt werden. Gleichzeitig soll die Schweiz als attraktiver Standort für Fachkräfte gestärkt werden.

Der Markenwechsel wurde im November 2025 offiziell lanciert und wird seither schrittweise umgesetzt. Neben dem neuen Namen betrifft dies insbesondere die Signaletik an den Standorten sowie die digitalen Kanäle. Für die Anspruchsgruppen soll der Übergang möglichst reibungslos erfolgen – bei gleichbleibender Qualität und vertrauten Ansprechpartnern.

Mit dem neuen Auftritt verbindet das Unternehmen nicht nur eine visuelle Erneuerung, sondern auch eine inhaltliche Weiterentwicklung. Vitrea steht für eine Rehabilitation, die medizinische Exzellenz mit menschlicher Nähe verbindet und den Patienten konsequent ins Zentrum stellt. Die strategische Ausrichtung zielt darauf ab, die Rehabilitation in der Schweiz weiterzuentwickeln und gleichzeitig die internationale Vernetzung aktiv zu nutzen.

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