Auf der Jagd nach Likes und Tweets
SPONSORED CONTENT – 09.01.2020

Auf der Jagd nach Likes und Tweets

Eine eigene Website ist heute Standard. Online-Sichtbarkeit lässt sich aber noch über andere Kanäle erreichen. Mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter und über B2B-Marktplätze wie «Wer liefert was» ist es möglich, noch viel mehr potenzielle Kunden anzusprechen. Die Telsonic AG aus Bronschhofen beispielsweise betreibt einen Youtube-Kanal mit Animations-Videos.

Social Media hat gegenüber anderen Massnahmen des Online-Marketings einen entscheidenden Vorteil: Die publizierten Inhalte verbreiten sich durch das Teilen unter Bekannten viral im Internet. Die Wirkung der Empfehlung unter Freunden darf nicht unterschätzt werden; sie ist oft kraftvoller als viele andere geläufige Marketingmassnahmen. Neben den Massnahmen im Bereich Social Media steigert auch die Präsenz in B2B-Marktplätzen wie «Wer liefert was» die Online-Sichtbarkeit.

An der Meinungsbildung partizipieren
Wenn ein Unternehmen bei der Anbahnung eines Kundenkontakts eine schöne Imagebroschüre aushändigt, ist dies bestimmt wirkungsvoll, jedoch ist dabei offensichtlich, dass der Absender selbst Werbung für sich betreibt. Wenn ein Facebooknutzer jedoch ein Posting in seinem eigenen Facebook-Profil mit seinen Freunden teilt, so hat dies eine besondere Qualität: Er signalisiert den anderen, dass er etwas Interessantes gefunden hat, das er zur Weiterverbreitung empfiehlt. Es ist eine Empfehlung unter Freunden.

Im Unterschied zur Bewirtschaftung der Inhalte einer Unternehmenswebsite erfordert die Arbeit mit Social Media die Bereitschaft und die Möglichkeit, auf Feedbacks von Kunden und interessierten Kreisen zu reagieren. Viele Unternehmen, die noch nicht in den sozialen Medien aktiv waren, befürchten, die verbreiteten Informationen könnten Kritik auslösen oder sogar den Ruf schädigen. Doch der Vorteil bei der Diskussion auf Facebook ist, dass die Unternehmensleitung an der Meinungsbildung partizipieren und auf Kritik reagieren kann. Ähnliches gilt für die Microblogging-Plattform Twitter. Auf eine Diskussion, die ausserhalb des Internets stattfindet, hat das Unternehmen hingegen keinen direkten Einfluss.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus
Wichtig ist, dass in Social Media Inhalte geboten werden, die für bestehende oder (künftige) potenzielle Kunden relevant sind. So kommt das Unternehmen bei der eigenen Zielgruppe ins Gespräch und kann die Bekanntheit steigern. Die Bronschhofer Telsonic AG, die auf Anwendungen für die industrielle Ultraschalltechnik spezialisiert ist, betreibt beispielsweise einen Youtube-Kanal mit Animations-Videos. «Wir wissen, dass auch an technisch orientierten Hochschulen der Bedarf besteht, komplexe Vorgänge der Ultraschaltechnik auf einfache Weise zu visualisieren und verständlich zu machen», sagt Dirk Schnur, CMO von Telsonic. «Die Animations-Videos sind dank Youtube somit für Kunden aber auch für Dozenten und Hochschulstudenten im Internet auffindbar und können so für Präsentationen im Bereich der Lehre verwendet werden», so Schnur.

Social Media kann auch das Recruiting von neuen Mitarbeitern verbessern. Wer mit seinem Unternehmen im Gespräch sein möchte und die sich von den besten Absolventen namhafter Hochschulen die Rosinen herauspicken möchte, wird mit Social Media der Konkurrenz gegenüber immer einen Schritt voraus sein. Durch Aktivitäten in den sozialen Netzwerken kann das Unternehmen seine Attraktivität steigern. Auf den Businessplattformen XING und LinkedIn kann man zudem Stelleninserate schalten oder direkt nach geeigneten Fachpersonen suchen.

Kontaktdaten von Kunden und Lieferanten
Über XING und LinkedIn können sich die Mitarbeiter eines Unternehmens mit Kunden und Lieferanten vernetzen. Der Vorteil dieser Plattformen ist, dass man jederzeit die neuen Kontaktdaten verfügbar hat, wenn eine Person im eigenen Netzwerk den Arbeitgeber wechselt. Bei XING und LinkedIn ist es auch möglich, ein Firmenprofil zu erstellen. Allerdings dürfte hier kaum jemand aktiv nach einem Unternehmen suchen. Diesbezüglich ist es wesentlich sinnvoller, ein Firmenprofil auf einem B2B-Makrtplatz wie «Wer liefert was» einzurichten, der spezifisch für die Anbietersuche verwendet wird. «Insbesondere die professionellen Einkäufer von Unternehmen nutzen B2B-Marktplätze wie «Wer liefert was» für die effiziente und zielgerichtete Suche nach Produkten und Dienstleistungen», erklärt Gunter Czech, Vertriebsverantwortlicher von «Wer liefert was» für Österreich und Schweiz. «Diesbezüglich bieten B2B-Marktplätze sogar die bessere Online-Sichtbarkeit als Social Media», so Czech.

Unternehmen können auf www.wlw.ch neben dem Firmenprofil mit Kontaktdaten sowie Bezeichnungen und Kategorien der Produkte auch einzelne Produkte mit Details wie Produktbildern, Preisangaben, Lieferzeiten sowie Verfügbarkeiten hinterlegen und damit ihre Produkte noch attraktiver und informativer präsentieren. Ein Firmenprofil auf www.wlw.ch wird nicht nur im Businessportal selbst gefunden, sondern erscheint auch bei der Suche in Google. Damit spart man sich die aufwendige Suchmaschinenoptimierung für die eigene Unternehmenswebsite. «Wer liefert was» gehört zusammen mit der europäischen B2B-Plattform EUROPAGES zum Unternehmen Visable, das ein breit gefächertes digitales Portfolio zur Reichweiten-Steigerung im Internet anbietet. Dazu gehören zum Beispiel auch Google Ads und Retargeting.

Exkurs: Wie viel Social Media ist nötig?
Das Minimum ist, dass das Unternehmen grundsätzlich eine Facebook-Seite hat, auf der von Zeit zu Zeit Postings platziert werden, sodass jene Kunden, die über ein Facebook-Profil verfügen, die Möglichkeit haben, die Seite zu «liken».

Auf der zweiten Stufe wird Facebook als zusätzlicher Kanal zur Verbreitung von Informationen und Neuigkeiten genutzt, die auf der klassischen Unternehmenswebsite veröffentlicht werden. Dabei genügt ein kurzer Hinweis bestehend aus ein, zwei Sätzen oder einem Bild mit einem Link auf den entsprechenden Beitrag auf der Website. Analog lässt sich auch Twitter nutzen.

Bei der dritten Stufe wird Social Media zu einer relevanten Marketingmassnahme, die sich entsprechend im Marketingbudget niederschlägt. Denn jetzt geht es darum, sich aktiv um das Wachstum einer Community zu kümmern. Die User von Facebook beispielsweise teilen interessante Postings mit ihren Freunden, und Kommentare auf Twitter sorgen für ReTweets. So kann sich das Unternehmen als internetaffin und technologisch fortschrittlich profilieren und gleichzeitig auch seine Bekanntheit steigern.

Text: Christian Iten