Neuer Name, gleiche Kompetenz
Wer zu Schulzeiten eine Lehrerin hatte, die heiratete und ihren Namen änderte, weiss: Es dauert eine Weile, bis man sich daran gewöhnt. Aber oft geht es dann doch schneller als gedacht, und der neue Name wird zur Selbstverständlichkeit.
Für die Arbonia Solutions AG erfolgte diese Veränderung am 1. Januar dieses Jahres. Nun tritt sie unter dem Namen KERMI Schweiz AG auf. Der Grund dafür liegt in der Integration in die internationale Midea-Gruppe im Februar 2025. Das bisherige Portfolio bleibt bestehen, doch die neue Gruppenzugehörigkeit ermöglichte zugleich ein Rebranding.
Die Umfirmierung steht in einer langen Reihe von Entwicklungen, die das Unternehmen geprägt haben: Die Wurzeln der Kermi Schweiz AG reichen tief in die Schweizer Industriegeschichte zurück, bis ins frühe 20. Jahrhundert, als die Arbonia-Werke Heizkörper bauten.
Während des Nachkriegsbooms in den 1950er-Jahren war der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die Heizkörperproduktion in der Schweiz zu modernisieren. In dieser Phase entwickelte sich die Arbonia AG zu einem zentralen Unternehmen, das die bestehenden Werke übernahm und seine Kräfte unter einem Dach vereinte.
Die folgenden Jahrzehnte waren von Wachstum geprägt. In den 1970er- bis 1990er-Jahren modernisierte das Unternehmen sein Portfolio und erweiterte es um Lüftungs- und Kühltechnik. So etablierte sich die Arbonia AG als HLK-Marke (Heizung, Lüftung, Klimatisierung) auf dem Schweizer Markt und zunehmend auch international. Ende der 2010er-Jahre kam die Arbonia Solutions AG als spezialisierte Einheit innerhalb der Arbonia-Gruppe dazu. Mit ihrer Umfirmierung erfolgte nun die jüngste Entwicklung zur KERMI Schweiz AG.
KERMI ist in Deutschland bereits eine etablierte Marke für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Durch diesen starken Partner eröffneten sich der ehemaligen Arbonia Solutions AG neue Möglichkeiten. «Dank der Umfirmierung profitieren wir von einem erweiterten Produktportfolio, das neben den bisherigen Produkten wie Heizkörpern, Unterflurkonvektoren und Fan Coils neu auch Wärmepumpen und Split-Klimageräte umfasst», sagt Geschäftsführer Kim Flach über die Zukunft des Betriebs.
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Effizient, nachhaltig und zukunftssicher
Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Gebäudetechnik. Die Systeme nutzen Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erdreich und wandeln diese effizient in Heizwärme um. Dadurch lassen sich CO₂-Emissionen deutlich reduzieren und Betriebskosten langfristig optimieren, ein klarer Vorteil gegenüber fossilen Heizsystemen.
Die Technologie der KERMI Wärmepumpen trägt aktuellen regulatorischen Entwicklungen Rechnung: Ab 2027 werden in der Schweiz ausschliesslich Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln zugelassen sein. KERMI setzt hier bereits heute auf Lösungen mit Propan, einem Kältemittel mit besonders geringem Treibhauspotenzial im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen.
Nachhaltigkeit als Standard
Auch im Kontext von Förderprogrammen und steigenden energetischen Anforderungen positioniert sich die KERMI klar. Während finanzielle Anreize im Neubausegment teilweise zurückgehen, haben sich hohe Effizienzstandards längst etabliert. Nachhaltigkeit ist heute kein Zusatznutzen mehr, sondern Grundvoraussetzung. Das Unternehmen begegnet dieser Entwicklung mit einem klaren Anspruch: langlebige, qualitativ hochwertige und zukunftssichere Systeme, die unabhängig von kurzfristigen Fördermodellen überzeugen. Effizienz, Nachhaltigkeit und langfristige Betriebssicherheit bilden dabei die Leitlinie für alle Lösungen der KERMI Schweiz AG.