Regionale Küche aus dem Gefrierautomaten
10.12.2018

Regionale Küche aus dem Gefrierautomaten

Getränke- und Snackautomaten gehören oft zur Grundausstattung von öffentlichen Einrichtungen oder Pausenräumen von Unternehmen. Neu gibt es spezielle Tiefkühlautomaten, die Suppen, Eintöpfe und Fondues anbieten. Möglich macht es die Leomat AG aus Tübach.

Der Suppenhersteller La Zoupa ist bekannt für seine „Creative Cuisine“, für Suppen und Eintopfgerichte aus den Küchen rund um den Erdball, die authentisch und frisch schmecken. La Zoupa betreibt eigene Take-aways sowie einen Cateringservice und beliefert Kaffees und Gastrobetriebe im Partnersystem. Exakt dieselben Gerichte sind auch als „Premium-Fertiggerichte“ in mikrowellentauglichen Portionenbechern bei ausgewählten Traiteurs, über Home-Delivery-Services wie eat.ch und im Online-Shop für den Privateinkauf erhältlich.

Als Alternative zur klassischen Kantine ist das Konzept von La Zoupa auch für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen interessant. Denn für eine schmackhafte, ausgewogene und doch sättigende Mahlzeit braucht es nicht mehr als einen Tiefkühler und ein Mikrowellengerät. „Das Unternehmen kann den Mitarbeitern rund um die Uhr eine grosse Auswahl an gesunden Mahlzeiten anbieten. Ganz ohne Investition in eine kostspielige Küche sowie personellen oder administrativen Aufwand“, erklärt Ivan Scotti. Gründer von La Zoupa. „Zudem entsteht dabei kein Food-Waste.“

Besondere Anforderungen, innovative Lösung
Seit rund anderthalb Jahren sind im Rahmen eines Pilotprojektes einige Pionier-Unternehmen in der Schweiz mit Tiefkühlautomaten ausgestattet, gefüllt mit den Fertiggerichten von La Zoupa. Beispielsweise bei Credit Suisse, bei Volvo, GroupM oder in der Klinik Hirslanden. Den idealen Geschäftspartner dafür fand Ivan Scotti, Gründer von La Zoupa, in der Tübacher Leomat AG. „Leomat hat viel Erfahrung in der Herstellung sowie im Vertrieb, in der Wartung und Reparatur von Verpflegungs- und Getränkeautomaten. Zudem hat Leomat Zugang zu Herstellern aus aller Welt“, erklärt Scotti.

Neben der Betriebszuverlässigkeit des Automaten waren für Ivan Scotti eine konstante Kühltemperatur, eine optimale Produktpräsentation, eine einfache Bedienung für die Konsumenten, eine schnelle Befüllung der Automaten sowie eine gute Telemetrie-Software für die Abrechnung und die elektronische Füllstandmeldung besonders wichtig. Neben Bargeld akzeptiert der Verkaufsautomat sowohl Maestro- als auch Kreditkarten, Firmenbadges sowie Twint, Apple Pay und Samsung Pay.

Leomat programmiert und konfiguriert diese Automaten entsprechend den Anforderungen von La Zoupa sowie dem Einsatz in der Schweiz und vermietet diese. Ausserdem ist Leomat für den Service, die Funktionsprüfungen und Reparaturen der aktuell einzigen Tiefkühlautomaten in der Schweiz zuständig. Die Warenbefüllung erfolgt anhand der von den Automaten übermittelten Telemetriedaten und wird durch die externe Logistikfirma von La Zoupa sichergestellt.

Weitere Produkte geplant
„Künftig sollen die Tiefkühlautomaten in der Schweiz aber nicht nur die Fertigprodukte von La Zoupa anbieten, das Sortiment soll mit weiteren Convenience-Produkten im Premium-Segment von Schweizer Herstellern erweitert werden“, erklärt Daniel Büchel, Geschäftsführer von Leomat.

Demnächst wird an Firmensitz von Leomat in Tübach ein Tiefkühlautomat stehen, in dem die besonders in der Region sehr beliebte und erfolgreiche Fertigfonduemischung der Molkerei Fuchs AG erhältlich sein wird. Das Fondue ist im Kesseli à 600 g für 2 – 3 Personen und à 1200 g für 4 – 5 Personen erhältlich und muss nur noch erhitzt werden. Für einen weiteren Ausbau des Tiefkühl-Sortimentes aus den Automaten laufen bereits Gespräche.