8000ster Lehrling beginnt Karriere bei Bühler
03.12.2019

8000ster Lehrling beginnt Karriere bei Bühler

Die ersten Monate seiner Lehre als Polymechaniker sind vorbei, die Probezeit hat Michael Dörig bestanden. Damit ist er der 8000ste Lehrling, den die Bühler Group in ihrer über 100-jährigen Berufsbildungsgeschichte ausbildet. Rund um den Globus befinden sich derzeit rund 600 Ausuzubilende an 25 Standorten auf vier Kontinenten in der Bühler-Lehre.

Die breit gefächerte, international ausgerichtete duale Berufsbildung habe zwei bedeutende Vorteile für Bühler, teilt das Uzwiler Unternehmen mit: Sie beugt dem Fachkräftemangel proaktiv vor, und sie bereitet jungen Erwachsenen den Weg für eine Karriere in einem globalen Unternehmen.

70 Auszubildende haben im August in der Schweiz ihre Berufsausbildung begonnen – zehn Frauen und 60 Männer. Gemeinsam erreichten sie auf ihrem noch kurzen Berufsweg bereits einen Meilenstein für Bühler. Mit ihnen stehen oder standen insgesamt 8013 junge Erwachsene in der dualen Berufsausbildung.

Als 8000ster Lehrling hat auch Michael Dörig (Bild) die Probezeit in seinem Beruf als Polymechaniker bestanden und zieht nach den ersten Monaten ein Zwischenfazit: „Die Zahl ist natürlich eindrücklich, sie zeigt den grossen Einfluss der Berufsbildung bei Bühler. Es war Glück, dass ich als 8000ster gestartet bin und ich freue mich darüber.“ In seiner täglichen Arbeit spiele die Zahl aber keine Rolle. Derzeit konzentriert sich Michael Dörig auf die erste Teilprüfung. Auch für seine weitere Berufsbildung hat er sich klare Vorgaben gesetzt: „Ich will jedes Jahr gute Leistungen liefern, und für das vierte Lehrjahr ist ein Auslandeinsatz mein Ziel. Am Ende möchte ich die Ausbildung mit guten Noten abschliessen“, sagt Dörig.

Das Instrument von Bühler gegen den Fachkräftemangel
Bühler bildet heute an 25 Standorten rund 600 Lehrlinge aus. Auszubildende schaffen Mehrwert für die Unternehmen, für die sie arbeiten, wie die neueste Studie des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) bestätigt. Und nicht nur das. Für Bühler ist die Berufsbildung einer der wichtigsten Bestandteile, Wissen innerhalb des Unternehmens und zwischen den Generationen zu vermitteln. Damit beugt das Unternehmen proaktiv einem drohenden Fachkräftemangel vor. „Die Berufsbildung ist für uns eine langfristig angelegte Strategie, die wir gezielt einsetzen“, sagt Andreas Bischof, Leiter der weltweiten Berufsbildung bei Bühler. Wenn sich etwa durch Pensionierungen ein Fachkräftemangel abzeichne, könne Bühler sein weltweites Know-how in der Berufsbildung dazu einsetzen, die Lücken zu schliessen.

So entstanden etwa Berufsbildungen von Bühler in den USA, die das Unternehmen auch staatlich anerkennen liess. „Das ist die Garantie für die Anschlussfähigkeit und Mobilität im Arbeitsmarkt“, sagt Bischof. Um die gut ausgebildeten jungen Lehrlinge nach dem Lehrabschluss zu halten, kümmert sich Bühler ab der zweiten Lehrhälfte individuell um die Karriereplanung der jungen Erwachsenen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass 29 Prozent der Schweizer Mitarbeitenden bereits ihre Berufsbildung bei Bühler absolviert haben. Gleichzeitig zieht es ehemalige Auszubildende auch ins Ausland. Zurzeit arbeiten 28 ehemalige Lehrlinge auf vier Kontinenten für Bühler. Auch hier bereitet das Unternehmen interessierte Auszubildende gezielt auf weltweite Einsätze vor.

Allrounder und Internationale
Um dem Fachkräftemangel überhaupt entgegentreten zu können, zeigt Bühler interessierten Schulabgängern, dass das Unternehmen mehr als eine reine Berufsausbildung für einen einzelnen Beruf anbietet. Bühler stellt die Lehrlinge bestmöglich für den Arbeitsmarkt auf, indem das Unternehmen die Allrounderfähigkeiten von Auszubildenden stärkt. Sie durchlaufen etwa verschiedene Abteilungen mit anderen Schwerpunkten. Noch viel stärker wird in Zukunft die Digitalisierung konsequent in die Ausbildung einbezogen, neben der Förderung von sozialen Kompetenzen, Kreativität sowie Austausch und Diversität. Schon heute kann ein Teil der Lehrlinge eine Ausbildung in Projektmanagement durchlaufen oder im Ausland arbeiten.

Ob in China, Indonesien, Vietnam, Indien, Südafrika, Brasilien, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich oder den USA: Seit der Einführung der Auslandeinsätze vor zwölf Jahren haben schon rund 200 Auszubildende mehrere Monate ihrer Berufslehre an einem Standort von Bühler ausserhalb der Schweiz verbracht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Auszubildenden kommen direkt in Kontakt mit verschiedenen Kulturen und Sprachen. Sie stärken ihre beruflichen und sozialen Kompetenzen, erweitern ihren Horizont und werden fit für die Arbeit in dem internationalen Arbeitsumfeld, das Bühler bietet.

Stefan Scheiber, CEO der Bühler Group, betont, wie wichtig die internationale Mobilität und eine fundierte, vielseitige Grundausbildung für das Unternehmen sind: „Durch Aus- und Weiterbildung erneuert sich Bühler ständig. Wir schenken unseren Auszubildenden früh Vertrauen, verlangen aber auch sehr viel von ihnen. Wir eröffnen ihnen die internationale Arbeitswelt, weil wir wollen, dass sie auch später als weltoffene, innovative und vielseitig einsetzbare Mitarbeitende für uns arbeiten, sei es in der Schweiz oder an einem anderen Ort auf der Welt.“