«Prix Benevol» krönt freiwilliges Engagement
Text: pd/mew
Im Berit Sitterstadion wurde am Freitag der Prix benevol 2026 verliehen. Rund 300 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil, bei der Projekte aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Sport und Umwelt ausgezeichnet wurden.
Den Preis in der Kategorie Gesellschaft erhielt die Gassenküche St.Gallen. In der Kategorie Kultur setzte sich die Kellerbühne Grünfels aus Rapperswil-Jona durch. Blind Jogging St.Gallen wurde im Bereich Sport ausgezeichnet, während der Preis in der Kategorie Umwelt an die Neophytengruppe des Naturschutzvereins Rebstein ging.
Jedes der vier Projekte erhält ein Preisgeld von 2500 Franken. Insgesamt wurden damit 10'000 Franken vergeben.
Jury wählte aus über 120 Einreichungen
Die vier Preisträger wurden von einer Fachjury aus mehr als 120 Einreichungen ausgewählt. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Christian Schmid, CEO der St.Galler Kantonalbank, Beat Kronenberg, CEO der FC St.Gallen Event AG, Peter Hüppi, Präsident des Verbands St.Galler Gemeindepräsidien, und Walter Wagner, Stiftungsratspräsident von benevol St.Gallen.
Regierungsrätin Laura Bucher würdigte bei der Veranstaltung die Bedeutung der Freiwilligenarbeit. Die Preisverleihung sei mehr als die Auszeichnung einzelner Projekte.
Sie stehe stellvertretend für all jene Menschen, die sich mit Zeit und persönlichem Einsatz für andere engagierten. «Freiwilligenarbeit wird auch in Zukunft unverzichtbar sein», sagte Bucher.
Auszeichnung wird seit 2011 vergeben
Der Prix Benevol wird seit 2011 alle zwei Jahre verliehen. Getragen wird die Auszeichnung von der St.Galler Kantonalbank, dem FC St.Gallen 1879, dem Verband St.Galler Gemeindepräsidien, Migros-Kulturprozent und Benevol St.Gallen.
Mit dem Preis sollen freiwillig Engagierte und ihre Projekte sichtbar gemacht und für ihren Einsatz gewürdigt werden.