Huber+Suhner schaltet einen Gang höher
Text: pd/stz.
Bereinigt um Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekte beträgt das Umsatzwachstum 10,6 Prozent. Der Auftragseingang liegt mit 811,9 Millionen Franken hingegen leicht unter dem Vorjahr. Die Anfang September übernommene Ingun ist erstmals mit einem Monat berücksichtigt.
Besonders stark entwickelt sich das Industriesegment: Der Umsatz steigt um 31 Prozent auf 313,9 Millionen Franken, der Auftragseingang sogar um 44,7 Prozent. Treiber sind vor allem die Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik sowie die Prüf- und Messtechnik.
Auch das Transportgeschäft legt zu. Hier wächst der Umsatz um 4,7 Prozent auf 211,3 Millionen Franken. Im Kommunikationssegment bleibt er mit 208,9 Millionen Franken zwar unter dem Vorjahr, der Rückstand schrumpft aber von 14,1 Prozent zur Jahresmitte auf 4,2 Prozent. Zunehmende Umsätze mit optischen Schaltern für Rechenzentren sorgen für Auftrieb.
Für das Gesamtjahr erwartet Huber+Suhner weiterhin mindestens zehn Prozent organisches Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge zwischen 10,5 und zwölf Prozent. Voraussetzung bleibt, dass wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen das Geschäft nicht übermässig belasten.