Umsteigen lohnt sich

Der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf einheimische erneuerbare Energien ist derzeit das Thema. An der Immo Messe Schweiz erhalten Besucherinnen und Besucher an der Sonderschau «erneuerbar heizen»von EnergieSchweiz unter der Leitung des Bundesamtes für Energiepraktische Tipps, wie dieser Umstieg gelingen kann

 

Der Bundesrat will, dass die Schweiz ab 2050 unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstösst. 32,6 Prozent des gesamten CO2-Ausstosses entstammen aus den rund 2,3 Millionen Gebäuden in der Schweiz. Noch sind rund 900 000 Öl- und Gasheizungen in Betrieb. Sollen die Schweizer Gebäude ab 2050 kein COmehr ausstossen, müssten ab 2020 jedes Jahr 30 000 Heizungen ersetzt werden, so EnergieSchweiz weiter. Handeln für die Umwelt Eine erneuerbare Heizung hilft, langfristig Kosten zu sparen, und wirkt sich positiv auf den Werterhalt der Liegenschaft aus. Wer mit einheimischer erneuerbarer Energie heizt, schaffe Arbeitsplätze in der Schweiz, betont EnergieSchweiz. Für jedes Haus gibt es ein passendes Heizsystem: Wärmepumpe, Holzheizung, Solarthermie, Pelletheizung oder ein Anschluss an einen Fernwärmeverbund. Viele Gebäudebesitzerinnen und Gebäudebesitzer befassten sich oftmals viel zu spät mit einem bevorstehenden Heizungsersatz, stellt EnergieSchweiz fest. Es empfehle sich, mit den Abklärungen bereits ab dem zehnten Betriebsjahr zu beginnen, damit für die Finanzierung, Planung und Entscheid genügend Zeit zur Verfügung stehe. Hier setzt das Programm «erneuerbar heizen» von EnergieSchweiz an, das am 14. Januar 2020 lanciert wurde. Mit der Impulsberatung «erneuerbar heizen» hilft ein Impulsberater vor Ort, die richtige Lösung zu finden. Viele Kantone unterstützen dieses Angebot finanziell im Rahmen des Gebäudeprogramms. Ein Heizkostenrechner auf der Webseite des Programms «erneuerbar heizen» liefert zudem Angaben zu den Kosten der einzelnen Technologien und deren Einsparpotenzial.